Energieeinsparprojekte in Schulen
Klimaschutz-Plus
Klimafreundliche und energiesparende Schule
Seit 2002 betreut die Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA) im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr das überaus erfolgreiche Förderprogramm
Klimaschutz-Plus. Für Schulen sind das im Wesentlichen zwei Modelle: das Fifty-Fifty-Projekt und das Stand-by-Projekt.
Fifty-Fifty-Projekt
Nach den erfolgversprechenden Ergebnissen der Vorreiter-Projekte in Hamburg und Bremen hat das Ministerium für Umwelt und Verkehr des Landes Baden-Württemberg gemeinsam mit dem Minsterium für Kultus, Jugend und Sport in den Jahren 1995 bis 1998 auch in Baden-Württemberg ein ähnlich konzipiertes Projekt auf den Weg gebracht. An diesem Modellprojekt mit dem Titel “Klimafreundliche & energiesparende Schule” nahmen in vier Jahren insgesamt 34 Schulen aller Art aus ganz Baden-Württemberg teil.
Die Idee dabei ist, dass Schüler, Lehrer und Hausmeister gemeinsam durch ein verändertes und konsequentes Verhalten Strom, Heizenergie und Wasser einsparen. Das hierbei eingesparte Geld kommt sowohl dem Schulträger, als auch der Schule zugute. das Projekt ist über mindestens drei Jahre angelegt.
Stand-by in Schulen
Das Förderprogramm Klimaschutz-Plus des Landes finanziert seit Mai 2010 die Unterrichtseinheiten in Schulen zur Aufklärung über den Stand-by-Verbrauch von Elektrogeräten. Der vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Baden-Württemberg bereits seit zwei Jahren angebotene 100 Prozent-Zuschuss wurde bisher über 70mal abgerufen. Angesichts dieses Erfolgs hat sich das Ministerium entschlossen, das Förderangebot fortzusetzen
und als einen weiteren Baustein in sein Förderprogramm Klimaschutz-Plus für Kommunen aufzunehmen. Neu ist auch: Bisher mussten die einzelnen Schulen die Finanzierung beantragen. Jetzt können kommunale und freie Schulträger die Anträge gebündelt stellen. Eingereicht wird der Antrag bei der Landesenergieagentur KEA.
Beim Stand-by-Projekt lernen Schüler zunächst Hintergründe und Wissenswertes über unnötigen Stromverbrauch von Elektrogeräten kennen. Ausgerüstet mit Strommessgeräten kommen sie dabei so manchem Stromfresser in ihrer Umgebung auf die Spur. Tipps zum Sparen und vernüftigen Verhalten sollen dafür sorgen, dass Schüler und Lehrer nicht nur in der Schule sondern auch zuhause Energie und damit auch Geld einsparen.


